Marketing

Erhöhen Sie Ihre Reichweite! Content Marketing für technische Produkte und Dienstleistungen

Lesezeit: ca. 4 Minuten

Vor dem Einkauf und der Beschaffung neuer Waren wird im Netz recherchiert. Ausgiebig. Und das gilt insbesondere für den B2B-Sektor. Denn hier geht es nicht um einen Fernseher für 1000 Euro, sondern um Maschinen und Anlagen für nicht selten einige Millionen Euro.

Content Marketing ist Pull-Marketing

Grund genug für Einkäufer, sich zuvor gründlich zu informieren und mögliche Produkte und Anbieter miteinander zu vergleichen. Laut einer Google-Studie ist die Kaufentscheidung bereits zu 60 Prozent gefallen, bevor (!) der Interessent zum Anbieter Kontakt aufnimmt. Der Trend geht eindeutig von Push zu Pull: Anstatt den potenziellen Interessenten mit Direktakquise oder Mailings anzusprechen, wird er bei bzw. vor seinen Kaufentscheidungen zum Unternehmen gelockt. Mithilfe starken Contents auf der Website, die für den potenziellen Käufer hilfreich und zielführend ist. Zudem können Sie mit der Pull-Variante auch bislang unbekannte Interessenten gewinnen, die Sie bislang gar nicht im Blick hatten und somit neue Märkte erschließen.

Studien zufolge bevorzugen es Dreiviertel der Interessenten, sich selbst zu informieren, anstatt direkt mit einem Anbieter oder Verkäufer zu sprechen. Diese Recherche erfolgt 24/7. Demzufolge kann nur Erfolg haben, wer online ist und die Informationen anbietet, mit denen sich Kaufinteressierte informieren. Je hochwertiger der Content ist, je informativer und dabei weniger verkaufslastig die Informationen, umso mehr steigt das Unternehmen in den Augen des möglichen Kunden.

Bühne frei für Spezialisten

Besonders für Anbieter in Nischenmärkten ist Content Marketing eine überaus lohnende Investition. Für Hersteller von Spezialmaschinen und hochtechnischen Lösungen. Mithilfe von informativen Inhalten auf Websites, Blogs, Kundenzeitschriften oder ähnlichem stellen sie ihre Expertise unter Beweis und präsentieren sich als kompetenter Lösungsanbieter auch für komplizierte Problemstellungen. Gerade abseits der Massenmärkte ist dieses Spezialwissen gefragt und wird honoriert. Wenn etwa Unternehmen, die sich fern der eigentlichen Zielmärkte und Branchen befinden, nach speziellen Lösungen für neue Produktentwicklungen suchen, können so völlig unbekannte Zielgruppen erschlossen werden. Zielgruppen, auf die das Unternehmen selbst gar nicht gekommen wäre. Aber auch zur Kundenbindung eignet sich Content Marketing, wenn es mit hilfreichen und informativen Inhalten zu Produkten, Innovationen und Spezialthemen seinen bestehenden Abnehmern zur Seite steht.

Wie bereite ich den Content richtig auf?

Auf welche Art der Content am besten bei Ihrer Zielgruppe ankommt, hängt von der Zielgruppe ab. Die einen bevorzugen Schaubilder und harte Zahlen, die anderen präferieren Videos oder interaktive Elemente und ganz andere lesen sich mithilfe von Blog-Artikeln in ein Thema ein. Aber ganz selten haben Sie nur eine klar definierte Zielgruppe. Deshalb ist es ratsam, verschiedene Content-Formate zu erstellen, die spezifische Fragen und Probleme der jeweiligen Zielgruppe beantworten und lösen. Wichtigste Merkmale sind dabei Vertrauenswürdigkeit und Glaubwürdigkeit. Im besten Fall informiert die Website allgemein und unabhängig über ein Thema – und bietet die (eigenen) Lösungen eher nebenbei (aber dennoch gut identifizierbar) an.

Da die Informationsdichte zugenommen hat, ebenso die Anzahl, der an der Kaufentscheidung beteiligten Personen sowie die in Recherchen investierte Zeit, ist es eklatant wichtig, diese Informationen in gut aufbereiteten und konsumierbaren „Häppchen“ anzubieten.

Wie wird mein Content wertvoll?

Um als wertvolle Information angesehen zu werden, muss Ihr Content hilfreich sein. Sei es, um einen allgemeinen Überblick über ein Thema oder auch um passgenaue Lösungen zu spezifischen Problemen und Fragestellungen zu bieten. Voraussetzung ist dabei die absolute Vertrauenswürdigkeit. Mithilfe von Case Studies, White Papers oder nützlichen Blogposts untermauern Unternehmen ihre Fachkompetenz in den einzelnen Bereichen. Besonders nützlich ist, wenn der Autor einzelner Beiträge sich als Experte einen Namen gemacht hat und regelmäßig und professionell zu bestimmten Themen publiziert. Dies unterstreicht und belegt seine Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe.

Wieso muss ich bei Google gut gelistet sein?

Eine vom SEO-Dienstleister „backlinko“ ausgeführte Studie auf Basis von 5 Millionen Suchanfragen bringt erschütternde Ergebnisse – zumindest für alle, die nicht unter den Top Ten angezeigt werden:

  • Platz 1 erzielte eine durchschnittliche Klickrate (CTR) von 31,7 Prozent
  • Die Wahrscheinlichkeit für einen Klick ist bei Platz 1 zehnmal höher als auf Platz 10
  • Die ersten drei Ergebnisse bekommen 75 Prozent aller Klicks
  • Bereits die Plätze 7 bis 10 haben gleichwertige Klickraten
  • Die Plätze auf Seite 2 haben nur noch marginale Besucheranzahl
  • Titel mit einer Frage ranken 14,1 Prozent höher
  • URLs mit Keyword haben eine 45 Prozent höhere Klickrate.

Wie ranke ich bei Google oben?

Die Zeiten von klassischem SEO mit keywordoptimierten Texten, unsichtbaren Suchbegriffen und anderen Tricks sind vorbei. Vielmehr bewertet Google die Seiten zunehmend als Ganzes. Die Qualität der Inhalte, die Besucherzufriedenheit sowie den technischen Unterbau. Vereinfacht gesagt: Google möchte, dass die Suchenden direkt ihr optimales Ergebnis erhalten. Die perfekte Antwort auf die jeweils gestellte Suchanfrage. Wer diese liefern kann, wird oben platziert.

Qualität der Ergebnisse hat oberste Priorität

Deshalb sind die Qualität und die Relevanz des Contents von oberster Bedeutung. Dabei wird aber nicht nur bewertet, dass die Suchmaschine die gesuchten Antworten aufspürt, sondern auch und gerade der User muss sie schnell und einfach finden. Deshalb berücksichtigt Google ebenso die Verweildauer auf der Seite (Time on Site) und die Absprungrate (Bounce Rate). Denn (aus Googles Sicht) liefern Seiten mit hoher Bounce Rate offensichtlich keine zufriedenstellenden Antworten und werden dementsprechend schnell wieder runtergerankt. Dies kann an fehlendem UX/UI Design liegen oder an technischen Mängeln bei der Seitenladezeit, der Verschlüsselung, der Websitearchitektur oder an fehlender Mobilfähigkeit. Ein weiteres Kriterium ist die Textlänge. Hier liegen Beiträge mit bis zu 1600 Wörtern mittlerweile vorne. Und zwar mit Wörtern, die aufschlussreich sind, Erkenntnisse und Einblicke zu einer Thematik bieten, qualitativ hochwertig Fragen beantworten und Lösungen anbieten. Texte, die nicht werblich sind und die nicht (zumindest nicht direkt) verkaufen wollen.

Welche Maßnahmen helfen, um hochwertigen Content zu erhalten?

Fallbeispiele, Produktneuheiten, Speziallösungen, Forschungsergebnisse – all dies sind Themen, die guten informativen Content auszeichnen. Dies sind auch Themen, die sich in einem guten und ansprechenden Kundenmagazin finden. Kundenmagazine in gedruckter Form haben einen wertvollen Nutzen in vielen Bereichen. Aber sie sind leider nicht suchmaschinenrelevant. Als digitales Format hingegen spielen sie ihre Vorteile in Bezug auf Google komplett aus.

Ein Beispiel für ein digitales Kundenmagazin findet sich hier. Aber auch klassische Webseiten lassen sich erweitern, umgestalten und modifizieren, um mithilfe von hochwertigem Content alte und auch neue Zielgruppen zu erreichen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Wege einmal erstellte hochwertige Inhalte an weiteren Stellen auszuspielen und zu platzieren.

Gezieltes Content Marketing für Ihr Unternehmen

Sie möchten mit gezieltem Content Marketing Ihre Absatzmärkte erreichen und neue erschließen? Sie wissen nicht genau, welche Themen und Inhalte für Ihre Zielgruppen relevant sind? Sie möchten eine eigene Content-Strategie? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Jürgen Grüterich

Geschäftsführender Gesellschafter

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